Die Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg ca. 1450 und die recht schnelle Verbreitung und stetige Verbesserung der neuen Technik in ganz Europa machte das Buch zur Massenware, was eine wesentliche Voraussetzung für die Reformation und die Aufklärung wurde: Wissen wurde im Abendland zum Allgemeingut. Bücher bewahren dieses Wissen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1955 versucht die WBH Sehbehinderten und Blinden die Welt der Bücher akustisch zugänglich zu machen und produziert Hörbücher.

Von den ca. 80.000 jährlichen Neuerscheinungen werden im deutschsprachigen Raum nur etwa 1.200 als Daisy-Hörbücher produziert. Der personelle und auch materielle Aufwand für die Aufsprache und Herstellung ist groß. Jedes zusätzliche Buch, das mit Hilfe einer Buchpatenschaft produziert werden kann, ist also ein echter Gewinn für alle Nutzer der Medibus (Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen e.V.) angeschlossenen Hörbüchereien. Unser Ziel muss es sein, so viele Titel wie möglich in den Ausleihbestand aufzunehmen und das Spektrum stets zu erweitern.

Die Buchpatenschaft soll einen zusätzlichen Anreiz schaffen, unsere Arbeit zu unterstützen, kann aber keinesfalls die allgemeine Spendenbereitschaft zum Unterhalt des Betriebes ersetzen.