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Chronik der WBH

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Seit den 50er Jahren waren Tonbandgeräte für den Privatgebrauch im Handel. Somit war die Voraussetzung für die Einrichtung einer Blindenhörbücherei geschaffen. Im Folgenden können Sie die chronologische Entwicklung der WBH beginnend mit dem Aktuellsten nachvollziehen.

2010

 

2009

Am 30. Dezember wurde letztmalig die Kassettenausleihe durchgeführt. Bundesweit wurde das Ausleihen von Hörbuchkassetten zu diesem Termin eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt stehen bereits 15.185 DAISY-Titel zur Ausleihe zur Verfügung.

Am 3. Oktober fand der 1. Tag der offenen Tür mit überwältigender Resonanz in den Räumen der WBH statt.

Der Gerd Bucerius Verlag, Hamburg erteilt die Genehmigung zur Aufsprache des ZEIT-Literatur-Magazins, das viermal jährlich zur Wochenzeitung DIE ZEIT, die die WBH bereits seit über 45 Jahren produziert, erscheint. Die erste Ausgabe 2009, die zugleich als Probeausgabe fungierte, erschien im März.

Herbst 2008

Die WBH erhält durch den Verlag Gruner + Jahr AG & Co. KG, Gütersloh die Genehmigung, die Frauenzeitschrift BRIGITTE woman als DAISY-Hörzeitschrift zu produzieren. Ab Januar 2009 ist die Zeitschrift für 30,00 Euro jährlich erhältlich.

 

Herbst/Winter 2007

Das Programm der WBH wird durch eine kleine Hausbuchreihe ergänzt, in der einige ausgewählte Titel mit den jeweiligen Verlagsgenehmigungen zum Selbstkostenpreis von 9,90 Euro für Blinde und Sehbehinderte angeboten werden. Die ersten fünf Titel der Reihe werden auf der Info-CD 2007 vorgestellt.

 

April 2006

Nach 15 Jahren sehr erfolgreicher Tätigkeit wird der Geschäftsführer der WBH, Dr. François Van Menxel, feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der langjährige EDV-Leiter Werner Kahle tritt zugleich die Nachfolge Dr. Van Menxels an.

 

06.10.2005

Die WBH feiert ihr 50-jähriges Jubiläum mit Gästen aus Politik, Kultur und den Blindenverbänden.

20.500 Hörbuchtitel sind ausleihbar, davon 3.530 in digitaler Form. Die Hörzeitschrift "Diabetes Journal" wird nur noch in digitaler Form produziert und kann ab sofort bei den Abonnenten zur Archivierung verbleiben. Seit Beginn des Jahres 2005 sind das Katholische Blindenwerk NRW e.V. und der Ev. Blindendienst NRW e.V. Mitglieder der WBH.

19.837 Hörbuchtitel sind ausleihbar; davon sind jetzt 2.269 Hörbücher in digitaler Form (Daisy-/MP3-CD) erhältlich. 9.264 Hörer haben in 2004 den Service der WBH genutzt.

Die WBH stellt die Produktion von Kassettenhörbüchern ein und produziert ab sofort nur noch digitale Hörbücher, die Kassettenausleihe geht nach wie vor weiter.

Die saarländische Blindenhörbücherei wird geschlossen, somit gehört das Saarland nun auch zum Versorgungsgebiet der WBH. Die Hörer der saarländischen Blindenhörbücherei wurden von der WBH z. T. übernommen.<

Herr Siegfried Volkert wird auf der Vorstandssitzung zum 1. Vorsitzenden der WBH gewählt.

 

15.10.2002

Zusätzlich zur Ausleihe der analogen Hörbücher auf Kassette wird damit begonnen, digitale Hörbücher auf CD-Rom zu verschicken (per 15.10.2002 sind 130 Titelverfügbar).

 

31.12.2001

17.385 Hörbuchtitel (57.912 Kopien) stehen 9.160 Hörern zur Verfügung. 457.382 Versandeinheiten wurden verschickt. Die ersten digitalisierten Hörbücher werdenvorbereitet (32 Titel).

 

08.07.2000

Plötzlicher Tod von Ernst-Otto Bendiek, Vorsitzender der WBH seit 1983, Vorsitzender der BHB-Stiftung seit 1993. Bernhard Mertmann wird im Herbst als Nachfolger gewählt.

 

16.06.2000

Abschluss der Baumaßnahme und Einweihung. Mit einem Kostenaufwand von ca. 2.100.000 DM kann die WBH ins neue Jahrtausend „starten“.

 

01.10.1999

Nach einer langen Vorbereitungsphase Beginn der Baumaßnahme „Betriebsgebäudevergrößerung“: teilweise Aufstockung, neue Tonstudios, neues Magazin mit fahrbaren Regalen, Anbringung eines Satteldaches. Im Ergebnis: Nutzflächenausweitung von 1.595 qm auf 2.337 qm, die Verdoppelung der Regalstellflächen von 5.490 auf 9.270 Regalstellmeter.

 

15.03.1999

Der Hörbuchtitel-Nummer 15.000 wird fertig gestellt.

 

31.12.1997

14.219 Hörbuchtitel stehen zur Verfügung (50.818 Kopien). Die Sendungen erreichten im abgelaufenen Jahr 8.435 Hörer (455.473 Versandeinheiten). Die Raumprobleme der WBH werden durch Umstellung der Regale, durch Reduzierung der Kopienzahl der nicht gefragten Bücher vorläufig gelöst (+ 1.000 lfd.m Regale). Zugleich wird die akustische Qualität vieler Ausleihkopien überprüft und korrigiert.

 

31.12.1993

11.158 Hörbuchtitel mit 50.986 Kopien stehen 7.902 Hörern zur Verfügung. 430.810 Sendungen, Bücher und Zeitschriftenausgaben wurden im Jahr verschickt. Im Herbst 1993 Gründung der Blindenhörbücherei-Stiftung, deren einziger Zweck dieUnterstützung der WBH ist. Dr. F. Van Menxel wird neuer Geschäftsführer.

 

31.12.1990

9.451 Hörbücher mit 43.386 Kopien auf insgesamt 295.901 Kompaktkassetten stehen 8.014 Hörern zur Verfügung. Insgesamt werden 335.370 Hörbuchboxen und 42.000 Zeitschriftensendungen verschickt, durchschnittlich fast 1.500 Hörbuchboxen und 180 Zeitschriften pro Arbeitstag.

 

22.09.1990

Karl-Heinrich Hennig, seit 1978 Geschäftsführer der WBH, verstirbt nach kurzer schwerer Krankheit.

 

20.06.1990

Einzug in das neue Betriebsgebäude, Harkortstraße 9, 48163 Münster. Nun stehen 1.595 qm Nutzfläche zur Verfügung. Die Gesamtkosten einschließlich Einrichtung betrugen rund 4.650.000 DM.

 

1988

Die Blindenhörbücherei in Essen wird aufgelöst und ihre Aufgaben werden von der WBH übernommen. 959 neue Hörbuchtitel müssen in den Bestand eingearbeitet werden.

 

01.04.1986

Die Dr. Josef-van-Bömmel Stiftung wird Mitglied der WBH. Damit sind 8 Blindenvereine und Blindenverbände Träger der WBH.

 

30.09.1984

Die Ausleihe von Hörbüchern auf Tonbändern wird eingestellt. Alle Hörbücher sind nun auf Kompaktkassetten ausleihbar. Die Verpackung der Hörbücher wird auf briefkastengerechte Versandboxen umgestellt.

 

24.02.1983

Ernst-Otto Bendiek, Münster, wird als Nachfolger des verstorbenen Otto Schäfer zum Vorsitzenden gewählt.

 

1981
Das Ausleihverfahren wird auf EDV umgestellt.

 

31.12.1979

3.550 Hörbücher mit 16.000 Kopien stehen 5.156 Hörern zur Verfügung. Insgesamt werden 83.300 Hörbuchsendungen und 30.000 Zeitschriftensendungen verschickt.

 

1978

Karl-Heinrich Hennig wird neuer Geschäftsführer.

 

1976

Otto Schäfer aus Neustadt a.d.W. wird als Nachfolger von Herrn Alstede zum Vorsitzenden gewählt. Die Hörbücherei erhält eine neue Satzung und den Namen „Westdeutsche Blindenhörbücherei e.V.“

 

1971

Einführung der Kompaktkassette mit einer Spieldauer von 60, 90 und 120 Minuten.

 

24.06.1970

Eröffnung des ersten eigenen Gebäudes, dem „ Hans-Thiekötter-Haus“, Sentmaringer Weg 71, 4400 Münster, mit einer Nutzfläche von 716 qm. Neben den Sprechern Margret Schmidt-John und Günter Rohkämper werden weitere SprecherInnen verpflichtet, vor allem aus dem Institut für Sprecherziehung der Universität Münster.

 

31.12.1969

2.650 Bücher mit 8.000 Kopien sind für 4.500 Hörer ausleihbar. Insgesamt werden in diesem Jahr fast 50.000 Hörbuchsendungen und rund 29.000 Zeitschriftensendungen per Post verschickt.

 

01.10.1967

Dr. Hans Thiekötter ist verstorben.

 

Juni 1960

Die erste Ausgabe der ersten „sprechenden Zeitung“, Die Zeit erscheint ab sofort wöchentlich.

 

1958

Die Hörer des Landes Rheinland-Pfalz werden „offiziell“ von der Blindenhörbücherei des Landes NRW versorgt.

 

31.12.1956

100 Bücher mit 350 Kopien stehen 414 Hörern zur Verfügung.

 

31.12.1955

10 Hörbücher mit 40 Kopien sind ausleihbar.

 

03.11.1955

Gründung unter dem Namen „Blindenhörbücherei Nordrhein-Westfalen“. Der Mitbegründer und erste Leiter ist Dr. Hans Thiekötter, Vorsitzender wird Heinrich Alstede. Die Produktion wird im Krameramtshaus mit der Sprecherin Margret Schmidt-John vom Zimmertheater Münster aufgenommen.

 

06.10.1955

Erste Besprechung zur Gründung der Blindenhörbücherei. (Dr. H. Thiekötter, H.

Alstede mitVertretern der Blindenverbände).

 

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