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Deutscher Buchpreis geht an Eugen Ruge
Der Deutsche Buchpreis 2011 geht an den Schriftsteller, Regisseur und Übersetzer Eugen Ruge und sein Werk In Zeiten des abnehmenden Lichts.
Zur Begründung der Jury: "Eugen Ruge spiegelt ostdeutsche Geschichte in einem Familienroman. Es gelingt ihm, die Erfahrungen von vier Generationen über fünfzig Jahre hinweg in einer dramaturgisch raffinierten Komposition zu bändigen. Sein Buch erzählt von der Utopie des Sozialismus, dem Preis, den sie dem Einzelnen abverlangt, und ihrem allmählichen Verlöschen. Zugleich zeichnet sich sein Roman durch große Unterhaltsamkeit und einen starken Sinn für Komik aus."
Der Roman wird von der Blindenhörbücherei in Marburg gelesen und steht nach Fertigstellung auch bei der WBH zur Ausleihe zur Verfügung.
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